Jahr 2017

Maßvolle Sicherheitsmaßnahmen auf der Allgäuer Festwoche

9. August 2017. Behörden, Polizei und Veranstalter sind sich einig, das Sicherheitskonzept der Allgäuer Festwoche befindet sich auf einem hohen Niveau und wird den aktuellen Anforderungen gerecht. Es wurde im Jahr 2012 grundlegend überarbeitet und seitdem jährlich optimiert.

Als Reaktion auf die allgemeine Sicherheitslage bleibt es bei den im vergangenen Jahr eingeführten Maßnahmen. Im Tagbetrieb (Wirtschaftsmesse ab 10 Uhr) werden an den Eingängen Taschenkontrollen durchgeführt. Im Abendbetrieb (ab 17 Uhr) dürfen die Besucher keine Rucksäcke, großen Taschen und Sporttaschen auf das Festgelände mitnehmen. Vom Taschenverbot ausgenommen sind kleine (Damenhand-)Taschen. Neu ist, dass die maximalen Maße dieser „kleinen Taschen“ genau definiert wurden: 10 mal 15 mal 20 Zentimeter.

Dass in diesem Jahr in der Königstraße (Tor Süd/AOK) und in der Bodmanstraße (Tor West) Fahrzeug-Blockiersysteme (Poller) installiert werden, ist nicht auf eine Festwochen-spezifische Gefährdungslage zurückzuführen, sondern auf die allgemeine Lageeinschätzung. Der ins Festgelände integrierte Teil der Salzstraße wird ebenfalls mit Fahrzeug-Blockiersystemen abgesichert.

Der Leiter der Polizeiinspektion Kempten, Günter Hackenberg, nennt die Sicherheitsmaßnahmen „eine angemessene und besonnene Reaktion“, die der „allgemeinen Lage“ Rechnung trage. „Es liegen keine konkreten Gefährdungshinweise bezüglich der Allgäuer Festwoche vor.“

Taschen möglichst nicht mitbringen

Die Festwochenleitung bittet alle Abendbesucher Taschen und Rucksäcke zu Hause zu lassen. Dennoch werden an den Eingängen Süd (Königstraße/AOK) und Ost (ZUM/ Zentrale Busumsteigestelle) Aufbewahrungsmöglichkeiten geschaffen. Mitarbeiter des Ordnungsdienstes nehmen dort Taschen und Rucksäcke ab 16.30 Uhr entgegen, die bis spätestens 1 Uhr wieder abgeholt werden können. Der Ordnungsdienst wird dort auch Schablonen mit den Maßen der abends erlaubten kleinen Handtaschen bereithalten.

 

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