Jahr 2017

Neujahrsempfang: Oberbürgermeister Thomas Kiechle stellt Projekte der Stadt vor

13. Januar 2017. Die große Bedeutung des Wohnungsbaus für die Stadt Kempten hat Oberbürgermeister Thomas Kiechle bei seinem Neujahrsempfang im Rathaus betont: „Die Neubauzahlen steigen gerade auf ein Niveau, wie wir es in Kempten seit mehr als 20 Jahren nicht mehr verzeichnen konnten.“

Beim Neujahrsempfang
Beim Neujahrsempfang
Vor rund 180 Repräsentanten aus Wirtschaft, Politik und unterschiedlichen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens blickte der Oberbürgermeister auf das vergangene Jahr zurück und benannte aktuelle Projekte: „Besonders freue ich mich darüber, dass wir dabei verschiedene Brachflächen, wie die Alte Spinnerei, das ehemalige Klinikgelände an der Memminger Straße oder das Brauhausgelände wieder mit Leben erfüllen können. Und trotzdem kommen wir nicht ohne Wohngebiete auf der grünen Wiese aus. Viele Häuslebauer warten dringend auf ein Baugrundstück. Deshalb müssen wir jetzt mit dem Gebiet Halde-Nord zügig vorankommen und alle Möglichkeiten ausschöpfen, weitere Flächen zu erschließen.“ Die Errichtung neuen Wohnraums sei unverzichtbar, so lange sich die Stadt so dynamisch entwickelt wie in den vergangenen Jahren. Mehrere tausend Arbeitsplätze sind neu entstanden, und die Einpendlerzahlen sind in nahezu gleicher Höhe gestiegen.

Grundlage für hochqualifizierte Arbeitsplätze
Diese positive Entwicklung soll sich fortsetzen, so Thomas Kiechle weiter: „Um hier in unserer Region die Grundlage für hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen, hatte sich Kempten gemeinsam mit Augsburg um das Digitale Gründerzentrum Schwaben beworben und war damit erfolgreich. Endgültiger Standort ist das Gelände des Autohauses Seitz an der Immenstädter Straße. Dort sollen junge Start-Up-Unternehmen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten aus der Wirtschaft und der in direkter Nähe gelegenen Hochschule digitale Strategien und Produkte für die Zukunft entwickeln.“
Auch das Thema Parken spielte beim Neujahrsempfang eine Rolle: „Bei einem Thema, das die Stadt Kempten seit längerem beschäftigt, möchte ich heuer weiterkommen: Das ist die Frage der Bereitstellung von Parkraum gerade in der nördlichen Innenstadt. Auch das Mobilitätskonzept 2030 wird, schon zur Vermeidung von Parkplatzsuchverkehr, eine Konzentrierung von Parkraum sehr nah an der Einkaufsinnenstadt vorsehen. Und da kommen wir, so meine ich, an einem Parkhaus auf dem heutigen Parkplatz an der nördlichen Rottachstraße nicht vorbei. Die Weichen dafür möchte ich noch in diesem Jahr stellen lassen.“


Im Gespräch mit verschiedenen Interviewpartnern ging der Oberbürgermeister auf verschiedene Entwicklungen in der Stadt ein. Mit Dietmar Wolz, Inhaber der Bahnhof-Apotheke, und Markus Lechner, Geschäftsführer der Software-Firma Kasasi, sprach Thomas Kiechle über optimale Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Das Thema von Josef Beer, Schützenmeister der Königlich Privilegierten Feuerschützengesellschaft, war die Bedeutung des Ehrenamtes und  unterhielt sich der Oberbürgermeister unter anderem über die geplanten Veranstaltungen zu 500 Jahre Reformation.

Die ausführliche Rede finden Sie hier.


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