Jahr 2017

Ein Depot für die Kemptener Kunstschätze

28. Juli 2017. Die Stadt Kempten plant für die kulturhistorischen Sammlungen der Museen den zeitnahen Bau eines neuen Depots. Der Kulturausschuss des Stadtrats beauftragte in seiner Sitzung am 19. Juli 2017 die Stadtverwaltung, die Planungen für den Neubau eines Museumsdepots fortzusetzen.

Vorausgegangen waren intensive Untersuchungen und Gespräche. Standort ist die ehemalige BayWa-Erweiterungsfläche in Ursulasried. Die nicht ausgestellten Sammlungen der Stadt sind derzeit an über sieben verschiedenen Standorten untergebracht, das bisherige Hauptdepot, ebenfalls in Ursulasried, ist überfüllt. Dieses soll auch nach Fertigstellung des neuen Zentraldepots weiterhin im Dienst belassen werden und die archäologischen Fundstücke der Stadt aufnehmen. Die Bündelung der Themen bietet unter anderem große logistische Vorteile.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle: „Mit der Entscheidung des Kulturausschusses für den Neubau eines Museumsdepots machen wir einen großen und wichtigen Schritt in der Museumsentwicklung. Damit setzen wir ein klares Zeichen, dass wir unserer Verantwortung gegenüber den städtischen Sammlungen und Objekten gerecht werden wollen.“ 

Die Vorbereitungen für den Bau des Depots sind nun angelaufen:  Bis zum Spätherbst 2018 sollen sämtliche Planungen und Kostenberechnungen abgeschlossen sein, so dass  dann durch den Planungs- und Bauausschuss die Auftragserteilung an Firmen erfolgen kann, mit Baubeginn Anfang 2019. Als Bauzeit ist mit einem Jahr zu rechnen.


Ein Museum ist unter anderem dadurch definiert, dass es Sammlungen aufweist. Diese Sammlungen können immer nur zu einem Bruchteil in der Dauerausstellung gezeigt werden. Der Hauptteil wird in Depots sicher untergebracht, steht wissenschaftlichen Untersuchungen zur Verfügung und kann für Sonderausstellungen aufbereitet werden.

 

 zurück zur Übersicht