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Bürger Büro

Ein Rückblick auf das Jahr 2017

15. Dezember 2017. Die Stadt Kempten hat sich auch 2017 stetig weiterentwickelt. Einige große Projekte konnten abgeschlossen, wieder andere einige wichtige Schritte weitergebracht werden – immer auch auf der Grundlage der Strategischen Ziele 2030.

Zumsteinhaus
Zumsteinhaus
"Klima, Umwelt, Mobilität - Nachhaltig planen und handeln" ist eines dieser Ziele. Mobilität und Verkehr garantieren gesellschaftliche Teilhabe, wirtschaftliche Aktivitäten, Fortbewegung im Alltag. Zu den großen Zukunftsaufgaben gehört es aber auch, aus dem Verkehr herrührende Belastungen für Mensch und Umwelt zu reduzieren. Antworten bietet das Mobilitätskonzept 2030, das die Stadt Kempten über einen langen Prozess gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern erstellt hat. Bestandserhebungen wurden durchgeführt und Prognosen für die Zukunft getroffen. Im November fand die Abschlussveranstaltung im Kornhaus statt, bei der die Ergebnisse des Konzepts mit den damit verbundenen Maßnahmen vorgestellt wurden. Im nächsten Schritt wird das Gesamtpaket in den politischen Gremien diskutiert.

Ergänzend zum Mobilitätskonzept schreitet die Entwicklung des Nahverkehrs im Allgäu und die Vernetzung der Verkehrsträger in der Region mit großen Schritten voran: Mit der MONA, der Mobilitätsgesellschaft für den Nahverkehr im Allgäu, wurde im August 2017 ein großer und wichtiger Meilenstein in dieser Richtung erreicht durch die Erweiterung um den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren. Damit ist ein Verkehrsverbund entstanden, der eine größere Fläche als das Saarland bedient – mit rund 30 Millionen beförderten Fahrgästen pro Jahr. Der ÖPNV in der Region soll auch in den kommenden Jahren weiter ausgebaut werden.

Finanzkraft stärken – spürbar investieren; Kultur und Tourismus fördern
Die Stadt Kempten wird bis zum Jahr 2020 schuldenfrei sein. Die Schulden der Stadt konnten von 41,4 Millionen Euro im Jahr 2002 auf rund 2,5 Millionen Euro Ende 2017 reduziert werden. Trotz Schuldenabbau gilt es, Investitionen, beispielsweise im Bereich Bildung und Infrastruktur, hoch zu halten – auch angesichts der positiven Entwicklung der Geburtenzahlen.

Einige Beispiele für Großprojekte, in die investiert wird:Das ist die Sanierung der historischen König-Ludwig-Brücke, die 2017 begann. Sie ist eine der weltweit ältesten Eisenbahnbrücken aus Holz und wird vollständig saniert. Dazu wurde u.a. in einer spektakulären Aushubaktion das sogenannte „Mittelfeld“ der Brücke herausgehoben und auf eine Feldwerkstatt transportiert. Allein dieser Teil der Brücke ist 56 Meter lang und 126 Tonnen schwer. Die vollständige Sanierung der Brücke und die Neugestaltung des Umfeldes sollen bis Ende 2018 abgeschlossen sein.

Mit einer neuen Dreifachsporthalle mit 600 Sitz- und 200 Stehplätzen für das Publikum wurde ein weiteres großes Bauvorhaben auf den Weg gebracht. Das Geld für Planung und Bau wurde in den Haushalt der Stadt Kempten eingestellt. Der Stadtrat entschied sich für einen Standort an der Lindauer Straße beim Hildegardis-Gymnasium.

Neues Leben soll es auch im Zumsteinhaus geben. Das künftige Kempten-Museum zeigt besondere Ausstellungsstücke aus 2000 Jahren Stadtgeschichte von den Römern bis zur Gegenwart. Es entsteht ein verbindender Ort, der sowohl die über 70.000 Kemptenerinnen und Kemptener als auch Gäste aus nah und fern zu einer Reise in die Stadtgeschichte einlädt. Im September 2017 starteten die Sanierungsmaßnahmen am denkmalgeschützten Zumsteinhaus mit dem dazugehörigen Waschhaus. Diese sollen im Dezember 2018 abgeschlossen sein; dann gibt es eine Zwischen-Eröffnung des Hauses, um das im neuen Glanz erstrahlende Zumsteinhaus zu feiern. Die endgültige Eröffnung ist für Sommer 2019 vorgesehen.

Wirtschaftsstandort stärken:
Ein anderes Beispiel für die Umsetzung der Strategischen Ziele, in diesem Fall „Stärkung des Wirtschaftsstandorts“, ist das neue digitale Gründerzentrum. Um in der Region hochqualifizierte Arbeitsplätze für die digitale Zukunft zu schaffen, öffnete in Kooperation mit der Allgäu GmbH im Juni 2017 in der Schlichterei der ehemaligen Spinnerei und Weberei an der Keselstraße das „Allgäu Digital“. Dabei handelt es sich um einen Interimsstandort. Für den endgültigen Standort wird bis 2020 auf dem ehemaligen Gelände des Autohauses Seitz ein Neubau entstehen - in direkter räumlicher Nähe zur Hochschule. Junge Firmengründer und erfahrene Unternehmer werden hier im Verbund mit der Hochschule Kempten digitale Konzepte entwickeln.

Mit der Geburt eines Mädchens am 2. November 2017 im Kemptener Klinikum überschritt die Stadt die 70 000-Einwohner-Marke. Noch nie haben so viele Menschen in Kempten gelebt.

Die nachhaltige positive Entwicklung der Stadt Kempten – aber auch ihre Attraktivität im Allgemeinen – lässt sich nicht nur an der wachsenden Bevölkerung, sondern auch an der Zahl der Arbeitsplätze ablesen. Sie stieg von 2006 auf 2016 um rund 20 Prozent. Beinahe 38.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte gingen vergangenes Jahr in Kempten einer Tätigkeit nach. Prozentual noch stärker ist die Zahl der Einpendler gestiegen – von 17.337 im Jahr 2006 auf 22.548 im Jahr 2016.

Zusammenleben aktiv gestalten:
Ein gutes Stück weiter kamen die Planungen für die Neugestaltung des Stadtparks. Ein Thema, das viele Menschen in der Stadt auch 2017 beschäftigte. Bürgerinnen und Bürger hatten sich mit ihren Ideen eingebracht und sich einen einladenden, freundlichen Park, mit Aufenthaltsqualität, Freiflächen, blühenden Blumen und Bäumen gewünscht. Die Stadt Kempten hatte einen Gestaltungswettbewerb mit einem Realisierungs- und Ideenteil ins Leben gerufen, an dem sich Fachbüros aus ganz Deutschland, aber auch aus London, Zürich und Mailand beteiligten. Die Ideen für die Umgestaltung des Areals wurden einer großen Fachjury, bestehend aus 28 Preisrichtern und Beratern, vorgestellt und von ihnen bewertet. Die Gewinner des Wettbewerbes – zwei Architekten aus Berlin und Leipzig – haben einen attraktiven, modernen und auch identitätsstiftenden Entwurf vorgelegt. Der Gestaltungsentwurf enthält u.a. Verbesserungen der Blick- und Wegebeziehungen und auch eine neue Nutzungsverteilung mit Spiel- und Aufenthaltsbereichen. Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 23. November 2017 beschlossen, den Empfehlungen des Preisgerichts zu folgen und den Stadtpark im Rahmen des Preisträgerentwurfs für den Realisierungsteil weiterzuentwickeln. Der städtebauliche Ideenteil soll von der Verwaltung vertiefend untersucht werden.

Ein weiteres wichtiges Thema, das viele Kemptenerinnen und Kemptener bewegt und bei dem es vorwärts geht, ist der Wohnungsbau. U.a. werden beim Neubaugebiet „Halde“ mit 350 Wohneinheiten voraussichtlich Ende 2019 die Bagger für die Erschließung anrücken, mit dem Bau der Ein- und Mehrfamilienhäuser kann vermutlich im Jahr 2020 begonnen werden. Zusätzlichen Wohnraum wird es auch auf dem Gelände der ehemaligen Spinnerei und Weberei an der Keselstraße geben: Die Sozialbau erstellt hier im Rahmen der Initiative „Wohnen für die Mitte“ 46 Loftwohnungen. Weitere 54 Wohnungen entstehen derzeit im ehemaligen Bundeswehr-Lazarett am Haubensteigweg, dazu ein Studentenwohnheim mit 45 Plätzen.

Es war ein langer Weg, aber in 2017 fand man zu einem Ergebnis:Der Hubschraubersonderlandeplatz mit Luftrettungsstation (Dienstgebäude mit Hangar) zur dauerhaften Unterbringung des Rettungshubschraubers Christoph 17 wurde auf dem Verkehrslandeplatz Kempten-Durach genehmigt. Dort kann nun der fachlich beste Standard für die Luftrettung im Allgäu auf Dauer gewährleistet werden. Bereits 2018 wird der neue Hangar in Betrieb gehen.

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