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Aus Kreiswehrersatzamt wird Soloplan City

19. August 2015. Die Verhandlungen über die Zukunft der Bundeswehrflächen in Kempten haben jetzt zu ersten konkreten Ergebnissen geführt. Das ehemalige Kreiswehrersatzamt am Berliner Platz wird der neue Sitz des Softwarehauses Soloplan.

Soloplan City
Soloplan City
Seit 2011 erfolgten bereits Gespräche über die Immobilie am Berliner Platz zwischen der Stadt, dem Bund als bisherigem Eigentümer und der Soloplan GmbH. Seit 11. August 2015 ist die Soloplan nun neuer Eigentümer des gut einen Hektar großen Areals.

Wolfgang Heidl, gelernter Speditionskaufmann, gründete 1994 die Soloplan GmbH in Kempten, mit damals nur einem Mitarbeiter. Die Entwicklung von Software für Logistik und Planung war zu dieser Zeit noch etwas völlig Neues – die Erfolgsprognosen durchaus positiv. Dass er jedoch heute Geschäftsführer eines Unternehmens mit europaweit rund 150 Mitarbeitern ist, das hätte auch er nicht erwartet. Auch nicht, dass inzwischen ebenso die Söhne Christian (Leitung Software-Entwicklung), Fabian (Internationale Niederlassungen) und Julian (Vertrieb) für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens sorgen. Soloplan ist eines der marktführenden Unternehmen in der IT-Branche im Bereich Logistik- & Transportmanagement. Drei weitere Standorte in Dresden, Katowice (PL) und La Rochelle (FR) betreuen mehr als 850 Kunden weltweit. Schon vor vier Jahren deutete sich an, dass der jetzige Unternehmenssitz in der Burgstraße 20 auf lange Sicht und mit Hinblick auf die positive Unternehmensentwicklung nicht für immer allen Soloplaner/-innen Platz bieten könnte. Der technologische Fortschritt, die steigenden Kundenzahlen sowie die stetige Erweiterung des Leistungsportfolios waren die Gründe für die Suche nach einer neuen Immobilie, die diesen Entwicklungen nicht nur „standhalten“ könnte, sondern auch die Grundlage für weiteres Wachstum schaffen und ermöglichen würde. Die Soloplan GmbH plant zudem den Mitarbeiterstamm weiter auszubauen. Innerhalb des nächsten Jahres sollen 20 bis 25 neue Arbeitsplätze entstehen, hauptsächlich in der Entwicklung von neuen Software- und Weblösungen. Das Kreiswehrersatzamt ist die perfekte Lösung für Soloplan. 4000 Quadratmeter Büroflächen, eine Schulungs-und Trainingsarea für Mitarbeiter und Kunden von rund 1000 Quadratmeter  sowie deren Beherbergung und Verpflegung auf weiteren 750 Quadratmeter  – das sind optimale Voraussetzungen für das Softwarehaus.
Bis Mitte 2016 soll die Detailplanung, bis Mitte 2017 der Umbau der Objekte abgeschlossen sein, so dass der ersehnte Umzug Mitte 2017 stattfinden kann.
„Mit der Ansiedlung von Soloplan auf dem Areal des früheren Kreiswehrersatzamtes baut die Stadt Kempten ihre Stellung als exzellenter IT-Standort weiter aus“, freute sich Oberbürgermeister Thomas Kiechle anlässlich der Vertragsunterzeichnung. Er bedankte sich bei dem Repräsentanten der BImA, Herrn Max Neppl, für die fairen und konstruktiven Verhandlungen und ebenso bei der Familie Heidl, dass sie diesen großen Schritt in Richtung einer weiterhin expansiven Entwicklung mutig getan habe.
Umfassende Vorarbeiten durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) – von Altlasten- und Gebäudeschadstoffuntersuchungen bis zur Bombenblindgängersuche vor Ort – waren erforderlich, bevor der Stadtrat grünes Licht zu dem Grundstücksgeschäft geben konnte.

Mit dem Verkauf an die Soloplan GmbH wurde gleichzeitig ein erster großer Schritt zur Bewältigung des Bundeswehrabzugs in Kempten vollzogen. Groß ist daher die Zufriedenheit auf Seiten der Stadt über den erfolgreichen Vertragsabschluss. „Für die Stadt Kempten ist dieses Grundstücksgeschäft ein Glücksfall. Zum einen konnten wir einem innovativen Kemptener Unternehmen einen Standort vermitteln, der ausreichend Potenzial für die weitere betriebliche Entwicklung bietet. Zum anderen ist es nun möglich, für die ehemalige Bundeswehrliegenschaft zügig eine zukunftsorientierte Nachfolgenutzung auf den Weg zu bringen“, zeigte sich Oberbürgermeister Kiechle erfreut über diese Perspektive.

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